SushiPowerBone
für alles offen
Deutschland
Tattoos: 6
Piercings: 1
B-Mods: Keine
TonyBuster
single
Deutschland
Tattoos: >10
Piercings: Keine
B-Mods: Keine
Tätowierungen und Piercings sind die im Westen verbreitesten Arten der Bodymodification.
Eine vielzahl weiterer Formen des BodMod sind erst seit jüngerer Zeit in westlichen Ländern bekannt und finden
immer mehr Anklang.
- das Punchen: Hierbei wird das Bindegewebe zum Einsatz von Schmuck mit grösserem Durchmesser herraus gestanzt.
- Dermal Anchor: Transdermale Mini-Implantate die zur hälfte unter der Haut verwachsen sind.
- das Dehnen: Das dehnen bestimmter Körperteile, meist der Ohrläppchen und Brustwarzen aber auch des Hodensacks oder der Schamlippen.
- Skarifizierung: Das zufügen von Narben mittels Schnitten.
- Branding: Das zufügen von Brandnarben.
- Tongue-Splitting: Das Spalten der Zungenspitze.
- Implants: Das implantieren von Silikom oder Metall-Objekten unter die Haut.
Veränderung des Penis
- Zirkumzision: Beschneidung
- Subinzision: Die vollständige oder teilweise Spaltung der Harnröhre an der Unterseite des Penis.
- Bifurkation: Hierbei wird der Penis in unterschiedlichem Ausmass von der Eichel her geteilt.
Veränderungen an der Vulva wie das kürzen oder entfernen der Labien oder Klitorisvorhaut
Es existieren verschiedene Formen der Körperveränderung, die auf bestimmte Ethnien oder Kulturkreise beschränkt sind
oder waren und im Westen nicht praktiziert werden,z.B. Tellerlippen, Schädeldeformationen, Padaung (das strecken des Halses
durch Metallringe) und Lotus - oder Lilienfüsse (das abbinden und brechen der Füsse im alten China).
Gründe:
Es gibt sowohl individuelle als auch rituelle Gründe seinen Körper durch physisch Eingriffe dauerhaft zu verändern.
Motive:
Das heutzutage wohl am häufigsten zutreffende Motiv ist das der Verschönerung und Zierde des Köpers.
Ausser den ästhetischen Motiven gibt es auch die rituellen, die als Initiationsritual dienen. Hier werden die Modificationen
meist im späten Kindes-oder frühen Jugendalter vorgenommen und stellen den Übergang in die Erwachsenenwelt dar.
Kulturelle Identität: Körperschnuck ist ein Mittel um seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten kulturellen bzw. subkulturellen Gruppe darzustellen.
Dies waren und sind bis heute verschiedene Stämme und Clans.
Funktionale Gründe: Neben den ästhetischen und kulturellen Gründen haben einige Modificationen auch funktionelle Aspekte.
Die von vielen Kulturen praktizierte Zirkumzision (Beschneidung) führt zu einer Verbesserung der Hygiene und einer Verringerung
der Ansteckungsgefahr von Geschlechtskrankheiten.
Subinzision (siehe Formen) die bei den Aborigines verbreitet ist, kann als Massnahme der Geburtenkontrolle angesehen werden.
Verschiedene Intimpiercings wie das Apadravaya beim Mann oder das Klitorisvorhautpiercing bei der Frau verstärken das
sexuelle Erleben durch eine Intensivierung der Stimulation beim Geschlechtsverkehr.
Geschichte:
Die meisten Formen gehen auf traditionelle Rituale zurück, die von verschiedenen Völkern schon seit Jahrhunderten praktiziert werden.
Hingegen finden sich in Europa erst relativ spät Formen von Körpermodifikation. Tätowierungen sind in Europa schon seit
Jahrhunderten bekannt. Mit der Entdeckung Polynesiens erhielt die Tätowierkunst einen ersten Aufschwung. Selten wurden
damals auch schon Intimpiercings, die aus der Region um den Indischen Ozean kommen, an Europäern durchgeführt.
Zu Ende des 19. Jahrhundert erlebte die Tätowierkunst einen zweiten Aufschwung, der aber durch die beiden Weltkriege wieder
völlig zunichte gemacht wurde. Nach dem 2. Weltkrieg gab es für kurze Zeit keine hauptberuflichen Tätowierer in Deutschland, und das
Piercinghandwerk geriet fast völlig in Vergessenheit.
Erst seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte die Tätowierkunst einen neuen Aufschwung, und seit den 80er Jahren wurde
wieder vermehrt gepierct. In den 90er Jahren erlebte dann das Piercing einen riesigen Aufschwung, und andere Formen der Body-Modification kamen
auch nach Deutschland. Heute gibt es eine vielfältige Szene, die extremen Body-Modificationen (Zungenspaltung, Subinzision) sind aber
in Deutschland immer noch selten und weitestgehend auf Nordamerika beschränkt, wo sich auch die Subkultur der Modern Primitives entwickelte.
Kontroversen:
Umstritten sind die Versuche andere Kulturen bzw. Völker nachzuahmen um ihnen zu ähneln beispielsweise das Asiaten ihre Epikanthus - Falte
operieren lassen um europäische,nicht asiatische Augen nachzuahmen.
Andere Streitfragen bestehen in Bezug auf den Versuch, die natürliche Form des Körpers künstlich zu verändern, was in den Augen
der Kritiker zu Entstellungen und Verstümmelungen führen kann. Extreme Formen der Körpermodifikation werden gelegentlich als Symptome
der Dysmorphophobie, als Geisteskrankheit oder unbeherrschte Eitelkeit angesehen. Oft werden von den Medien Gerüchte über Formen der
Modifikationen verbreitet, sodass die Öffentlichkeit modifizierte Individuen ächtet. Entstellung und Verstümmelung sind Begriffe, die von
Gegnern der Körpermodifikation verwendet werden, um bestimmte Formen abwertend zu umschreiben. Da diese Begriffe auch verwendet werden,
um über Verletzungen zu berichten, die Folteropfern beigebracht wurden (wie z.B. die Verletzung der Ohren, Hände, Füße oder Genitalien durch
Verbrennungen, Amputationen oder Flagellation), ist eine Verwendung dieser Begriffe - und die damit verbundene moralische Gleichsetzung - zur
Beschreibung freiwilliger Eingriffe mit tätlichen Eingriffen zweifelhaft.
Suspension:
Der Begriff Suspension kommt vom lateinischen Wort "uspere" und bedeutet "in der schwebe lassen"
Bei einer Body - Suspension werden die Personen an temporären durch die Haut und das Bindegewebe gestochenen Piercingen in Hakenform mit Hilfe von Seilen aufgehängt.
Zurück führen lasst sich diese Prozedur auf den indianischen Sonnentanz.
Einige Beispiele der Verschiedenen Suspensionmöglichkeiten sind:
Suicide-Suspension: Bei der die Haken im Bereich der Schulterblätter gesetzt werden.
Supermann-Suspension: Hierbei werden die Haken am Rücken und den Beinen gesetzt.
Coma-Suspension: Ist das Gegenstück zur Superman-Suspension die Haken werden an Brust , Bauch und der Vorderseite der Beine gesetzt.
Knee-Suspension: Hierbei werden die Haken seitlich an den Knien gesetzt. Körper und Kopf hängen nach unten.
Die Haken werden um den Vorgang einfacher und schmerzärmer zu machen mit Gleitgel eingeführt. Wenn die Haken durch die Hautgestochen wurden werden sie an Seilen befestigt und diese an einem Suspensionbar um die Zugkraft der verschiedenen Haken auszugleichen. Mit einem Flaschenzug wird erst etwas Spannung auf die Haken ausgeübt und die Person danach hochgezogen. Hierbei gilt der Übergang vom festen Stand ins Schweben als der Unangenemste. Wie lange eine Person freischwebend hängt variert stark nach persönlicher Belastbarkeit und Motivation. Nach der Suspension werden die Haken vor dem entfernen von Blutgerinnseln befreit und vor der Wundversorgung ausgibig massiert, um unter der Haut angesammelte Luft zu entfernen und die Muskulatur zu Lockern.