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TattooSingles.de - Geschichte der japanischen Tätowierungen

Japanische Tätowierungen standen lange Zeit in Verbindung mit den Yakuza ( jap. Mafia), aber die japanischen Tätowiertraditionen gehen weit über die kriminellen Zugehörigkeiten hinaus. Wie viele andere Weltkulturen auch, haben die japanischen Tätowierungen eine traditionelle und  charakteristische Version der Tätowierkunst.

Die Ursprünge der japanischen Tätowierungen gehen zurück bis in das Jahr 10.000 vor Christus. Die Frauen der "Ainu" nutzten Tätowierungen um ihr Aussehen dem ihrer Göttin anzupassen, so dass Dämonen welche Krankheiten verbreiten sie mit jener Göttin verwechseln würden und dadurch verängstigt würden. Diese Tribals erhielten sie in jungen Jahren in kleiner Form an der Oberlippe. Je älter sie wurden, desto mehr wurde die anfangs noch kleine Tätowierung ausgeweitet.

Zwischen 300 v. Chr. bis ungef. 300 n. Chr. wurden Tätowierungen für spirituelle und soziale Vorhaben genutzt. Wie auch in anderen Kulturen konnte man an ihnen den sozialen Status erkenn.

Von ungefähr 300 n. Chr. an, wurden Tätowierungen genutzt, um Kriminelle zu brandmarken, was unter den Namen "bokukei" oder "bokkei" bekannt wurde. Japan war das letzte Land, was das markieren krimineller mit Tätowierungen einstellte(um Jh.1870). Die Menschen begannen diese Merkmale der Schande mit dekorativen Tätowierungen zu überdecken; und hier beginnt die Kunst der japanischen Tätowierungen.


TattooSingles.de - Japanische Tätowierkunst um 1870

Das Tätowieren erreichte seinen Höhepunkt im neunzehnten Jahrhundert, während der Edo- Periode, einer Zeit, wo die Macht und der Einfluss der gewöhnlichen Bürger sehr stark anstieg.

Ein Weg, den die Menschen wählten, ihren neugefundenen Reichtum zu zeigen, war es, ihre Kunst und Kultur zu feiern. Die Schönheit der Bilder wurde zu der Zeit als Belohnung betrachtet, für einen langen und schmerzhaften Prozess.

Um 1870 verbot die japanische Regierung Tätowierungen, um der westlichen Welt einen gepflegten und guten Eindruck darzubieten. Die Reaktion, die daraus entstand war die, das Tätowierungen immer mehr in den Untergrund wanderten Anschluss zur japanischen Mafia bekamen, der Yakuza.

TattooSingles.de - Tattoos in Japan

Das Tätowieren in Japan wurde im Jahre 1945 von den Besatzungsmächten legalisiert, allerdings verlor diese Kunst nicht wirklich ihre Verbindung zur Kriminalität. Selbst heute werden Menschen mit Tattoos von Orten wie Fitness-Center oder Freibädern ausgeschlossen, um zu verhindern, das Yakuza bestimmte Bereiche betreten können.


TattooSingles.de - Tätowierungen im modernen Japan

Heutzutage erhalten Tätowierungen immer mehr Aufmerksamkeit und Popularität, insbesondere unter den jüngeren Japanern. Sie sind allerdings nicht besonders in der altkulturellen Tätowierart, dem Irezumi interessiert, da sie mehr den amerikanischen Stil der Tattos und Tribals bevorzugen. Das Interesse besteht mehr in einzelnen Tattoos, welche kleiner sind, an einer einzelnen Körperstelle, die normalerweise in einer Sitzung fertig sind.

Der westliche Stil der Tätowierungen (den sie "yobori" nennen, als Gegensatz zu "wabori"), ist recht Populär in Japan, insbesondere die Stilrichtung "OldSchool" mit Motiven wie Herzen,- Schädel oder Rosentattoos. Tätowieren in Japan bekommt zudem immer mehr Aufmerksamkeit unter den Frauen, statt, wie es früher üblich war, den Männern. Tattoos sind zu einer Modeerscheinung geworden.

Obwohl Tattoos immer bekannter in Japan werden, treffen sie trotzdem immer noch auf Widerstand durch den japanisch Kulturellen Kode. Das ist auch der Grund dafür, das temporäre Tätowierungen einen größeren Ruf genießen, als permanente Tattoos.

TattooSingles.de - Horimono oder Irezumi

Japanische Tätowierkunst

*Horimono: das japanische Wort für "Schnitzen"

*Irezumi bedeutet "Farbeinbringung"

Beide Wörter beziehen sich auf die Art des Tätowierens.

Japanische Tätowierungen waren ein Ableger der unverkennbaren Holzschnitzereien, die "ukiyo-e" genannt werden. Manche der Holzschnitzer begannen zu Tätowieren, als Erweiterung ihrer künstlerischen Karriere, andere wiederum tauschten ihre Schnitzmesser gegen die Tätowiernadeln komplett aus, als Tattoos im Neunzehnten Jahrhundert immer populärer wurden.

Einer der bekanntesten Tätowierer dieser Zeit war Horiuno.

"Irezumi" hat seinen Anteil an Unterstützung in der westlichen Welt. Einige Menschen reisen nach Japan, um von Horishi per "Tebori"(von Hand) tätowiert zu werden. Der japanische Stil der Tätowierungen ist sehr detailliert, was es sehr Zeitkonsumierend und teuer macht, ein solches Kunstwerk zu bekommen.

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TattooSingles.de - Tebori

Tebori ist die Art der japanisch handgemachten Tätowierung(Gegenteil von -Yobori-, Tattooskunst mit der Maschine). Tätowiernadeln(länger als die westlichen) sind in einer Reihe an einen Bambusstock gebunden. Dieses Werkezeug liegt auf dem Daumen der linken Hand auf, während die rechte Hand es in die Haut sticht.

Der Vorteil von -Tebori- ist, dass es ermöglicht Millimetereinstellungen der Farbverläufe- sowie Tiefe zu kreieren, welche mit einer herkömmlichen Tattoomaschine kaum erreichbar ist.

Der japanische Ausdruck für traditioneller Tötowierkünstler lautet "Horishi".

*Hori bedeutet geübter Künstler

*shi bedeutet Meister


TattooSingles.de - Symbole in der japanischen Tätowierkunst

- der Phönix: der japanische Phönix wird Ho-Oo genannt und erinnert an den chinesischen Phönix.Dieser mystische Vogel gilt als Symbol der Gerechtigkeit und Ehrlichkeit. Der Phönix repräsentiert das Element Feuer und die weibliche Kraft.

- Drachen: der Drachen ist ein wiederkehrendes Motiv im japanischem Tatoostil. Drachen repräsentieren das Element Holz und die männliche Kraft. Drachen und Phönix sind Feinde und werden häufig kämpfend in Motiven dargestellt.

- Tiere:Tiger, Schlangen, Oktopusse, Vögel, Schmetterlinge, Hasen, Frösche, Wölfe.

- Vögel: Kranich, Eule

- Pflanzen: Baum, Blume, Kirschblüte, Lotus, Bambus, Ahornblätter, Pfingstrosen

- religiöse Motive: Buddhas und buddhistische Götterbilder

- für Hintergründe: Wolken, Wasser und Wellen

- Geishas, Samurais


TattooSingles.de - Japanische -Kanji- Tattoos (Schriftzeichen)

Nicht in Japan gemacht, aber ein Trend der westlichen Welt: Kanjitattoos sind solche, wie Pink, Britney Spears und Mel C besitzen.

*Kanji: japanische Kanji sind Buchstaben mit chinesischem Ursprung. Sie werden für Nomen benutzt.

*Katakana: werden benutzt, um Fremdwörter und Namen zu schreiben.

*Hiragana: werden für Adjektive und grammatikalischen Kram benutzt.

Falls du an einem -Kanjitattoo- interessiert sein solltest, gehe sicher, dass du auch die richtigen Buchstaben übersetzt hast, in der richtigen Schreibweise und vor allem auch Reihenfolge. Ansonsten kann es sein, das dein Tattoo etwas vollkommen anderes Bedeutet, als dass, was du eigentlich wolltest ;-)

TattooSingles.de - Japanische Drachentattoos

Der japanische Drache ist der Gott des Donners und der Blitze. In Japan ist der Drachen ein Zeichen für eine gutmütige Kreatur, welche ein Bringer des Glückes und der Gesundheit ist.


TattooSingles.de - Yakuza Tattoos

Die Yakuza, also die japanische Mafia sind bekannt durch ihre Tätowierungen, Rund 70% der Yakuzamitglieder sind tätowiert. Tätowierungen sind ihre Art, Männlichkeit, Courage und Hingabe zu ihrer Organisation zu zeigen.

Letzteinendes, verändern sich auch die Gewohnheiten der Yakuza in Bezug auf ihre Tätowierungen.

Mitglieder möchten eine kleine Abgrenzung und ein BodysuitTattoo ist mehr als das. Kleinere Tätowierungen im westlichen Stil werden immer bekannter unter den Yakuza und manche gehen soweit, sich ihre Tätowierungen sogar wieder entfernen zu lassen.

Falls dich keine der hier aufgezählten Möglichkeiten ansprechen sollte, es gibt noch unzählbar viele andere Japanische Tattoos die du dir anschauen kannst um eine Wahl zu treffen. Manami Okazaki Tattoos, japanische Zeichen Tattoos, Sternzeichen Tattoo, japanische Tattoos Bilder, japanische Tattoos Bedeutung.


TattooSingles.de - Wer darf sich nicht tätowieren lassen?

Es gibt kein Tattooverbot, aber Menschen mit Diabetes, Infektionskrankheiten, Bluterkrankheit sowie Menschen, die eine Trombosebehandlung erhalten, sollten vorher mit ihrem Arzt darüber sprechen und vor allen Dingen den Tätowierer darüber informieren. Der Tätowierer muss sich darüber vergewissern, dass der Kunde volljährig und im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte ist und sich über die Konsequenzen seines Handelns bewusst sein. Ansonsten darf er ihn nicht tätowieren und macht sich strafbar.

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