Die süße Qual der Farbsüchtigen. Da das Schmerzempfinden in erster Linie subjetiv ist, d.h. keiner kann dir sagen wie sehr es schmerzt gibt es keine wirklich geeigneten Vergleiche. Horrorstories und absolute Verharmlosungen sind eher mit Skepsis zu betrachten. Da wäre zum Beispiel der Aspirant vom Kaliber Kleiderschrank, der kaum das die Nadel das lechzende Fleisch berührt, zusammenklappt und den Rest der Sitzung in einer Art ,nun nennen wir es mal Dämmerschlaf, verbringt, was wiederum den Künstler in die Verfügungsgewalt eines fast perfekt zu positionierenden Aspiranten bringt. Der Kollege Klappstuhl hingegen kann Stunde um Stunde unter der Nadel sitzen, positioniert sich aus seiner psychischen Anwesenheit ergebend selbstständig auf Anweisung und den kümmerts nicht im geringsten. Was wohl gesagt werden kann ist, das der Schmerz nach der ersten Gewöhnung und der Stunde X wieder zunimmt und irgendwann nicht mehr wirklich Spaß macht egal wie schön das Motiv wird. Man ist halt auch irgendwo froh das die Sitzung beendet ist.